Pelletheizung

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Einleitung:

Umweltfreundlich und effizient: Pelletheizungen sind Heizsysteme die mit Pelletpresslingen aus Holz automatisch heizen und einen hohen Wirkungsgrad besitzen. Wie genau eine Pelletheizung funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel. Dabei erklären wir Ihnen die Unterschiede zwischen Pelletkessel und Pelletofen und gehen auf die verschiedenen Lagerungs- und Beförderungsmöglichkeiten der Pelletpresslinge ein.

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Was ist eine Pelletheizung?

Durch die Verbrennung von Holz wird mittels einer Pelletheizung Wärme für den Endverbraucher erzeugt. Eine Pelletheizung läuft im Gegensatz zu anderen Biomasseheizungen voll automatisch. Hier ist das händische Nachlegen von Brennmaterial nicht notwendig. Sie erweisen sich außerdem als sehr umweltfreundlich und nutzen einen nachwachsenden Rohstoff.

Die Frage, ob mit Holz heizen wirklich umweltfreundlich ist, erfahren Sie im Beitrag: Heizen mit Holz

Einen besonderen Vorteil hat die Pelletheizung: Durch die genormte Form von Pelletpresslingen kann Sie automatisch auf die veränderte Wärmeanforderung im Haus reagieren.

Wie auch bei der Ölheizung genügt es hier einmal im Jahr, den Vorrat zu befüllen & die entstandene Asche durch die Verbrennung im Auffangbehälter alle paar Monate im Rhythmus zu entleeren.

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Vorteile

Diese Vorteile sprechen für eine Pelletheizung:

1. Vorteil

2. Vorteil

3. Vorteil

4. Vorteil

Umweltfreundlich

Emissionsfreier Umgang bei der Wärmegewinnung & CO2 frei

Unabhängig

Sie sind unabhängig von fossilen Energieträgern und den ständigen Preisanpassungen.

Förderungsfähig

Förderung vom Staat

Wartungsarm

Die verbauten Geräte sind robust und weitaus weniger wartungsintensiv als konventionelle Heizsysteme

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Zusatzmodule

Mit diesen Elementen arbeitet die Pelletheizung effizient:

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Pufferspeicher

Ein Pufferspeicher ist ein großer Behälter, der mit Heizwasser gefüllt ist. Eine solche Wärmezentrale wird in der Regel bei fast allen Pelletkesseln mitverbaut. Der Erzeuger speichert die Wärme in Form von Heizungswasser. Verbraucher, welche den Pufferspeicher verwenden, sind bspw. der Heizkreis, die Heizkörper und die Warmwasserbereitung. Der Vorteil an einem Pufferspeicher ist, dass er die Wärmeerzeugung vom Wärmeverbrauch trennt und dadurch die Anlange im idealen Leistungsbereich arbeiten lässt. Durch diesen Vorteil können Energie und Kosten eingespart, CO2-Emissionen reduziert und ein guter Beitrag zum Umweltschutz geleistet werden.
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Warmwasseraufbereiter

Durch eine Warmwasserbereitung wird Frischwasser zu heißem Wasser aufbereitet, welche zum Duschen, Kochen oder Waschen verwendet wird. Während des Durchflussbetriebs wird im Frischwassermodul Warmwasser erzeugt. Im Innernen des Frsichwassermoduls befindet sich ein Edelstahl Plattenwärmetauscher. Das Gegenstromprinzip erklärt, dass heißes Heizungswasser aus dem Pufferspeicher hergeleitet wird bei gleichzeitiger Zufuhr kalten Wassers aus der Hauptleitung. Im Hinblick auf die Trinkwasser-Hygiene, Legionellen, Keimbildung, Ablagerungen o.ä. ist der Vorteil an dem Frischwassermodul, dass kein Trink-Warmwasser bevorratet wird. Es kann sich kein Kalk an den Oberflächen des Moduls im Inneren ablagern. Um die Effizienz vom Wärmetauscher aufrecht zu halten, sollte daher während einer Wartung der Kalk gereinigt werden. Ein Frischwassermodul gilt außerdem als sehr wartungsfreundlich.

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Wie funktioniert eine Pelletheizung?

Die Pelletheizung besteht als zentrale Heizungsanlage aus Komponenten wie dem Wärmeerzeuger, Wärmeverteiler und Wärmeverbraucher. Der Wärmeerzeuger ist hierbei der Pelletkessel. Dieser erzeugt durch das Verbrennen der Pellets die benötigte Wärme. Die Verbrennung selbst wird selektiv überwacht und gesteuert. Dazu wird ähnlich wie beim Automotor die Luft und Brennstoffmenge gezielt dosiert. Das Serienmäßige Abgasgebläse sorgt für die der jeweiligen Kesselleistung entsprechende Verbrennungsluftmenge. Das Sekundär-Luftgebläse dosiert gezielt die erforderliche Luftmenge für eine Schadstoffarme Verbrennung. Überwacht wird der Vorgang über zwei Luftmasse-Sensoren, die bei eventuellen Abweichungen vom SOLL-Wert sofort Rückmeldung an die zentrale Steuerung geben. Die Technologie-Kombination aus Brennstoff und Luftmengensteuerung perfektioniert die Pelletverbrennung. Dabei werden unterschiede in der Pelletqualität automatisch erkannt und ausgehebelt. 

Das Wärmeübertragungsmedium – Heizwasser – leitet die Energie in die zu beheizenden Räume. Das Heizwasser nimmt dabei mittels Wärmetauscher die Wärme vom Pelletkessel auf und transportiert es über die Heizungsrohre zu den Heizkörpern.

An den meisten Anlagen kommt ein Pufferspeicher zum Einsatz, der das erwärmte Heizungswasser speichert. Was genau ein Pufferspeicher macht, erfahren Sie im Anschluss.

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Welche Arten gibt es?

Bei der Wahl einer Pelletheizung kann grundsätzlich zwischen einem Pelletofen oder einer Pellet-Zentralheizung unterschieden werden.

Beide Varianten nutzen den gleichen Brennstoff, verwenden ihn allerdings auf verschiedene Art und Weise. 

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Pelletofen

Pelletofen sind für den Wohnbereich geeignet und werden wie ein Kaminofen aufgestellt, um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. Die generierte Wärme kann auch wie beim Pelletkessel für die Warmwassererzeugung verwendet werden. Im Vergleich zu Pelletkesseln haben die Öfen dennoch eine geringere Leistung. Ein Wärmeträger sorgt dafür, dass Energie beim Verbrennen der Pellets gewonnen und zum Pufferspeicher transportiert wird.
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Logastyle Lamina

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Pelletkessel

Diese Art von Pelletheizung wird zur Versorgung des gesamten Gebäudes mit Warmwasser und Wärme verwendet. Sie dient als Zentralheizung und muss mittels Fördereinrichtung für den Brennstoff und für einen reibungslosen Betrieb unterstützt werden. Hierfür verwenden Pelletkessel ein Pelletlager und eine eigene Fördereinrichtung für den automatischen Pellettransport. Reicht der Platz für eine Fördereinrichtung beim Endverbraucher nicht aus, kommt eine Anlage mit einem integrierten Pellettank zum Einsatz. 

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Buderus Pelletkessel

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Lagerung der Pellets

Die Pellets werden in bestimmten Lagerräumen beim Endverbraucher gelagert. Wie auch bei Ölheizungen muss das Lager jährlich gefüllt werden. Dabei werden die Pellets mittels Silofahrzeug geliefert. Das Fahrzeug bläst mit einem leichten Unterdruck die Pellets durch einen Schlauch ins Lager. Abhängig vom Platzangebot und der Ausstattung des Hauses können Holzpellets auf verschiedene Art und Weise gelagert werden:
  • 1. Gewebetank aus Stoff und einem Rahmen als Halterung
  • 2. Unterirdische Zisterne aus Beton
  • 3. Schüttraum (Lagerraum) in der Nähe des Kessels

Bei allen drei Lagerungsmöglichkeiten ist es wichtig, dass sie von außen zugänglich sind und die Pellets keine Feuchtigkeit aufnehmen können. Durch feuchte Lagerräume quellen die Pellets auf und/oder verkleben. Beides trägt zu einer nicht ordnungsgemäßen Verbrennung im Kessel bei. 

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Fördertechnik

Um die Pellets vom Lagerraum zum Kessel zu transportieren, kommt entweder eine Förderschnecke oder ein Vakuumsaugsystem zum Einsatz.

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Was ist eine Förderschnecke?

Förderschnecken geben die Pellets mittels einer rotierenden Schraube zum Kessel weiter. Sie sind unflexibel, da Sie am Boden verlegt werden. Um einen sicheren Transport vom Lager in den Kessel zu gewährleisten, dürfen Kessel und Lagerraum nicht allzu weit voneinander entfernt sein und müssen in einer bestimmten Ausrichtung zueinander stehen.

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Was ist ein Vakuumsaugsystem?

Hierbei werden die Pellets mittels Schlauch aus dem Lager in den Kessel gesaugt. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn Lagerraum und Kesselaufstellraum weit entfernt voneinander sind.

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Förderung bei Pelletheizungen

Nahezu jeder Haushalt profitiert von einer Anschaffung einer Pelletheizung, da Sie unabhängiger von den schwankenden Preisen der fossilen Brennstoffe werden und somit Energiekosten deutlich einsparen. Außerdem leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Umweltentlastung. 

Die Verwendung von Pelletheizungen wird von der KfW, BAfA u.ä. gefördert. Welche Fördergelder Sie konkret für Ihr Sanierungsprojekt beanspruchen können, erfahren Sie über die Fördermittelauskunft von Buderus.

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