Pelletheizung

Umweltfreundlich und effizient: Pelletheizungen sind Heizsysteme die mit Pelletpresslingen aus Holz automatisch heizen und einen hohen Wirkungsgrad besitzen. Wie genau eine Pelletheizung funktioniert, erfahren Sie in diesem Artikel. Dabei erklären wir Ihnen die Unterschiede zwischen Pelletkessel und Pelletofen und gehen auf die verschiedenen Lagerungs- und Beförderungsmöglichkeiten der Pelletpresslinge ein.

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Was ist eine Pelletheizung?

Durch die Verbrennung von Holz wird mittels einer Pelletheizung Wärme für den Endverbraucher erzeugt. Eine Pelletheizung läuft im Gegensatz zu anderen Biomasseheizungen voll automatisch. Hier ist das händische Nachlegen von Brennmaterial nicht notwendig. Sie erweisen sich außerdem als sehr umweltfreundlich und nutzen einen nachwachsenden Rohstoff.Die Frage, ob mit Holz heizen wirklich umweltfreundlich ist, erfahren Sie im Beitrag: Heizen mit Holz
Einen besonderen Vorteil hat die Pelletheizung: Durch die genormte Form von Pelletpresslingen kann Sie automatisch auf die veränderte Wärmeanforderung im Haus reagieren.Wie auch bei der Ölheizung genügt es hier einmal im Jahr, den Vorrat zu befüllen & die entstandene Asche durch die Verbrennung im Auffangbehälter alle paar Monate im Rhythmus zu entleeren.

Staatliche Förderungen

Für die Umstellung Ihrer Heizung auf erneuerbare Energien können Sie eine staatliche Förderung beantragen. Ab 2021 regelt der Staat das über die Bundesförderung für energieeffiziente Gebäude (BEG). Eine anteilige Förderung von bis zu 35 % der förderfähigen Kosten für Anschaffung, Montage und Installation, Regelungstechnik, Wärmeverteilung, Warmwasserherstellung sowie für notwendige Umfeldmaßnahmen ist möglich. Dies können sogar 45% sein, falls eine Ölheizung ausgetauscht wird. Achtung: In Neubauten fördert der Staat nur beim Erreichen eines Energieffizienzhausstandards. (Quelle: Buderus)

Förderservice von Buderus
TECHNIK VERSTEHEN

Wie funktioniert eine Pelletheizung?

Die Pelletheizung besteht als zentrale Heizungsanlage aus Komponenten wie dem Wärmeerzeuger, Wärmeverteiler und Wärmeverbraucher. Der Wärmeerzeuger ist hierbei der Pelletkessel. Dieser erzeugt durch das Verbrennen der Pellets die benötigte Wärme. Die Verbrennung selbst wird selektiv überwacht und gesteuert. Dazu wird ähnlich wie beim Automotor die Luft und Brennstoffmenge gezielt dosiert. Das Serienmäßige Abgasgebläse sorgt für die der jeweiligen Kesselleistung entsprechende Verbrennungsluftmenge. Das Sekundär-Luftgebläse dosiert gezielt die erforderliche Luftmenge für eine Schadstoffarme Verbrennung. Überwacht wird der Vorgang über zwei Luftmasse-Sensoren, die bei eventuellen Abweichungen vom SOLL-Wert sofort Rückmeldung an die zentrale Steuerung geben. Die Technologie-Kombination aus Brennstoff und Luftmengensteuerung perfektioniert die Pelletverbrennung. Dabei werden unterschiede in der Pelletqualität automatisch erkannt und ausgehebelt. Das Wärmeübertragungsmedium – Heizwasser – leitet die Energie in die zu beheizenden Räume. Das Heizwasser nimmt dabei mittels Wärmetauscher die Wärme vom Pelletkessel auf und transportiert es über die Heizungsrohre zu den Heizkörpern.An den meisten Anlagen kommt ein Pufferspeicher zum Einsatz, der das erwärmte Heizungswasser speichert. Was genau ein Pufferspeicher macht, erfahren Sie im Anschluss.

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